Bei der 40. Auflage des Brüder-Grimm-Laufs hat Silke Altmann vom Laufteam Rotenburg das Event bereits zum elften Mal erfolgreich absolviert.
Den dreitägigen Lauf mit fünf Einzeletappen über insgesamt 82 Kilometer von Hanau nach Steinau absolvierte sie vor 30 Jahren zum ersten Mal. Der Gründungsvorsitzende des LCM Rotenburg, Manfred
Geiger, und Helgard Volbert hatten sie 1996 zur Teilnahme überredet und das Laufwochenende im Main-Kinzig-Kreis perfekt organisiert.
Das Paar kannte den Brüder-Grimm-Lauf bestens. Manfred transportierte mit seinem VW-Bus das umfangreiche Gepäck für die Übernachtungen in Sporthallen und sorgte mit seinem trockenen Humor für
viel Spaß. Die erfahrene Läuferin Helgard beschrieb Silke die anspruchsvollen Etappen detailreich und gab entscheidende Tipps zu Ausrüstung und Ernährung, sodass diese bestens vorbereitet das
Ziel erreichte.
Damit war für sie der Funken entfacht! Schon im nächsten Jahr war das Trio wieder gemeinsam am Start und wurde öfters für eine Lauffamilie mit ihr als Tochter gehalten.
In den Folgejahren schlossen sich weitere Rotenburger Läufer dem Event an, so auch 1998 Ehemann Andreas Altmann.
Von 2013 bis 2019 waren Silke, Andreas und Juliane Altmann, eine ihrer sechs Töchter, gemeinsam sechsmal am Start. Juliane lernte darüber auch ihren Ehemann kennen und wohnt heute mit ihrer
Familie direkt an der Laufstrecke in Gelnhausen, wo die Enkel die Oma kräftig anfeuerten.
Der diesjährige Lauf bot ihr viele schöne Erinnerungen an ihre inzwischen leider verstorbenen Laufmentoren Manfred Geiger und Helgard Volbert.
Diesmal brachten die fünf Etappen über Distanzen von je 15 bis 18 Km und insgesamt 920 Höhenmetern aber Höhen und Tiefen mit sich.
So mussten die Läufer zum Auftakt am Freitagnachmittag einem Unwetter trotzen und am Samstag folgten auf dem Weg nach Gelnhausen schwüle Wärme und schwere Anstiege. Durch die sehr kurzen Erholungspausen war sie froh, trotz muskulärer Probleme am Sonntagnachmittag das Ziel auf der Burg in Steinau an der Straße zu erreichen.


